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Wetten, dass sich dein Kind zu wenig bewegt?

Wie viel bewegt sich dein Kind? Wann hat es das letzte Mal Freunde mit dem Fahrrad besucht, draußen gespielt oder mit anderen Kindern im Garten getobt? Wann wart ihr das letzte Mal zu Fuß unterwegs?

Kinder bewegen sich sowieso den ganzen Tag? Schön wäre es. Die Realität sieht leider anders aus und wer das nicht glaubt, darf sich gerne über den Zeitraum einer Woche notieren, wie viel sein Kind körperlich aktiv ist. Wieviele Minuten pro Tag werden mit Rennen, Toben, Fahrrad fahren, Hüpfen, Klettern oder Fangen verbracht? 

Veränderte Kindheit

Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren sollten laut internationaler Richtlinien der WHO  mindestens 60 Minuten pro Tag moderaten bis anstrengenden Aktivitäten nachgehen und das ist das absolute Mindestmaß – viele Experten sprechen von mindestens zwei Stunden täglich. Tatsächlich bewegen sich laut der KiGGs-Studie 85% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland weniger als eine Stunde pro Tag. Das heißt nur 15% der Kinder erreichen die empfohlene Mindestzeit für körperliche Aktivität.

Noch vor ein paar Jahrzehnten war Bewegungsmangel bei Kindern eher eine Seltenheit. Ball spielen auf der Straße, Fahrradfahren mit Freunden, Gummitwist oder Fangen standen auf der Tagesordnung. “Draußen spielen!” war die Devise in den 70ern und 80ern (da kamen gerade die ersten Gameboys auf den Markt). Heute findet die Kindheit immer mehr drinnen, im Haus statt. Der Straßenverkehr hat zugenommen. Freie Flächen zum Spielen sind selten geworden. Viele Kinder sind so verplant, dass sie gar keine Zeit haben um mehr aktiv zu sein und die wenige Freizeit wird vor dem Bildschirm verbracht.

Konzentrationsprobleme und Hyperaktivität

Nachmittage ohne Frühförderung, Nachhilfe oder sonstigem Programm sind selten geworden. Aber gerade wenn Kinder in der Schule Konzentrationsprobleme haben oder schlechte Noten nach Hause bringen, kann es sein, dass sie nur überfordert vom vielen Sitzen sind. In diesem Fall brauchen sie mehr Zeit zum Toben, Spielen und Auspowern statt Nachhilfe. Bewegung fördert die Vernetzung der Gehirnzellen und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Kein Wunder, dass Kinder, die sich viel Bewegen, durchschnittlich auch bessere Noten haben.

Gesundheitliche Probleme

Bewegungsmangel wirkt sich auf den ganzen Körper negativ aus. Haltungsschäden, Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden, erhöhte Infektanfälligkeit und sogar Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können auf mangelnde Bewegung zurückgeführt werden. Etwa jedes fünfte Kind leidet bereits an Übergewicht und der Trend geht trotzdem immer weiter in Richtung sitzenden Lebensstil.

Gesund und ausgeglichen durch Bewegung

Kinder, die sich viel bewegen und die viel draußen unterwegs sind, sind nicht nur gesünder, sondern auch  ausgeglichener,  glücklicher,  kreativer und selbstbewusster. Wer seinem Kind die Möglichkeit bieten möchte, von einer „bewegten Kindheit“ zu profitieren, findet hier Anregungen:

  • Andere Kinder zum Spielen einladen
  • Sportverein
  • Kindern eine Ecke im Garten zum Spielen überlassen 
  • Bewegungsspiele
  • Regelmäßige Spaziergänge zu einem Spielplatz oder in den Wald mit einer befreundeten Familie
  • Freizeit zum Spielen, statt Förderkurse
  • eine kindgerechten Wanderung
  • regelmäßige Familienausflüge mit dem Fahrrad oder Schwimmen

In erster Linie geht es darum, dass Kinder die Freude an Bewegung für sich (wieder-)entdecken und Bewegung als selbstverständlichen Teil ihres Lebens empfinden. Um diese Entwicklung zu unterstützen wurde „Kindheit in Bewegung“ gegründet. Wer also noch mehr leicht umsetzbare Ideen sucht darf sich gerne durch unsere Webseite klicken und (hier unten) unseren Newsletter abonnieren.

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