Du willst regelmäßig interessante Neuigkeiten von uns zum Thema "Kindheit in Bewegung" erhalten? Dann trage dich hier ein und du erhältst kostenlos unseren Newsletter, den du natürlich jederzeit wieder abbestellen kannst:
Der Newsletter-Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung.

Die 5 bewährtesten Tipps für entspanntes Wandern mit Kindern

Wandern ist eine ideale Gelegenheit, um Kinder bereits ab frühster Kindheit die Natur als Bewegungsraum entdecken zu lassen. Mit diesen leicht umsetzbaren Tipps wird Wandern zum Hobby der ganzen Familie.

Das Kind ist noch zu klein zu Wandern? Es hat keine Kondition? Nur weil ein Kind auf dem Weg zum Supermarkt regelmäßig quengelt, heißt das noch lange nicht, dass es keine Kondition für längere Strecken hat. Vermutlich kennt es die Strecke einfach so gut, dass ihm langweilig ist. Ganz anders verhalten sich Kinder dagegen in unbekanntem, abwechslungsreichen Gelände. Da wird Neues entdeckt, die Natur erkundet und gerade heute, in einer Zeit, in der Kinder viel in der virtuellen Welt unterwegs sind, schafft der Kontakt zur Natur beim Wandern einen unersetzlichen Ausgleich. Die folgenden Tipps zeigen, wie eine Wanderung sicher zu einem unvergesslich schönem Erlebnis für Eltern und Kind wird.

1. Den Bedürfnissen des Kindes anpassen

Ein Kind allein mit zwei Erwachsenen ist eine eher ungünstige Kombination beim Wandern. Wenn dagegen andere Kinder, Freunde (und vielleicht sogar noch ein Hund) mit dabei sind ist das Wandern schon gleich viel interessanter und die Kleinen motivieren sich gegenseitig beim Laufen. Außerdem sollte genügend Zeit eingeplant werden. Im Prinzip bestimmt das Kind das Tempo und da kann es schon mal sein, dass man deutlich länger als geplant unterwegs ist, weil das Kind erst einen Schmetterling  beobachten will, dann einen tollen Kletterbaum findet und zwischendurch eine längere Pause braucht oder Hunger hat.

2. Kleine Etappen und eine abwechslungsreiche Route

Es reicht nicht die Strecke einfach etwas kürzer zu wählen um sie kindgerecht zu machen. Selbst wenn das Kind leicht 2 Stunden laufen kann wird es ihm langweilig, wenn der gewählte Weg eintönig geradeaus geht, keine Abwechslung bietet und nur das Endziel vor Augen gehalten wird. Ein abwechslungsreicher Weg, eine Blumenwiese, eine Kuhweide, gefällte Baumstämme und ein Bach dagegen laden Kinder geradezu ein, auf Entdeckungstour zu gehen. Auch die Etappen sollten möglichst klein geplant werden, damit sie in einem überschaubaren Zeitraum zu schaffen sind. Etappenziel kann ein Aussichtspunkt sein, ein Spielplatz, ein Bach, ein See, eine Hütte oder ein Picknick am Waldrand.

3.  Richtig packen

Wenn Kinder unterwegs sind haben sie ständig Hunger. Oder ist das nur bei uns so ;-)? Argumenten wie „Wir haben doch gerade erst gefrühstückt“ oder „In 2 Stunden gehen wir Essen“ sind nicht sehr hilfreich. Also lieber gleich von vornherein genug zum Essen mitnehmen (Obst, Nüsse, Kekse und ein paar belegte Brote), auch wenn das Ziel der Wanderung ein Lokal ist. Sonst begrenzt sich das Gespräch vermutlich bald auf „Mama, ich hab Hunger!“ und „Wir sind ja gleich da!“ Und natürlich sollten ausreichend Getränke mit im Gepäck sein, die richtige Kleidung und je nach Wetter Sonnenschutz, Mütze und Handschuhe, Regenjacke und eventuell Ersatzkleidung.

4. Gut gelaunt unterwegs

Eigentlich brauchen Kinder beim Wandern kein Zusatzprogramm. Trotzdem kann es manchmal sehr hilfreich sein, ein paar gute Ideen im Hinterkopf zu haben, um schwierige Passagen wie zum Beispiel die letzte Viertelstunde vor dem nächsten Etappenziel zu überbrücken. Hier gibt es ein paar einfache Ideen:

    • Wander-Bingo: 3 Dinge werden vereinbart, die gefunden werden sollen, zum Beispiel eine Birke, ein Gänseblümchen, ein Schneckenhaus, ein Auto oder ein Wanderer (mit Hut/ Brille/ Schnurrbart/…). Derjenige der den dritten Begriff findet ruft schnell “Bingo!” und darf bestimmen was in der nächsten Runde gesucht werden soll.
    • Gemeinsam wird eine Geschichte erfunden, die zur Gegend passt. Vielleicht eine Geschichte von einem Waldkobold, von Flusspiraten oder von einer Bergfee.
    • Blättersammlung: Es werden 10 Blätter von verschiedenen Bäumen gesammelt
    • ABC- Suche: Am Wegrand wird nach Dingen in alphabetischer Reihenfolge gesucht. Zum Beispiel A wie Ameise, B wie Baum,…
    • Lieder dichten: Zu einer einfachen Melodie (Vogelhochzeit, Von den blauen Bergen,…) wird ein Text gedichtet, der zur Wanderung passt – also ein Text über lustige Ereignisse der Wanderung, über die Etappen, über das Ziel, über die Mitwanderer,…)
    • Bei ausreichender Vorbereitungszeit kann auch die ganze Wanderung zur Schatzsuche werden. Dazu werden auf einer „Schatzkarte“ die einzelnen Stationen eingezeichnet, die „gefunden“ werden müssen. Das motiviert Kinder vor allem in unbekanntem Gebiet vorneweg zu laufen um als Erster an den eingezeichneten Etappenzielen zu sein. Der „Schatz“ am Ende der Wanderung kann etwas zum Essen sein oder eine Kleinigkeit die am Ziel in einem unbeobachteten Moment versteckt wird.

5. Notfall – Plan für quengelige Kinder

Falls es mal gar nicht weiter geht hilft eine kurze Pause, ein Snack und etwas zum Trinken. Das nächste Etappenziel wird schmackhaft gemacht und für ein paar Schritte kann das Kind vielleicht auch mal auf den Schultern sitzen. Im Prinzip ist es egal, ob die Wanderung länger als geplant wird und ob die Tour abgekürzt wird. Wichtig ist nur, dass es für das Kind ein tolles Erlebnis wird, damit es auch das nächste mal wieder gerne mitgeht. Dann erzählt es vielleicht auch seinen Freunden begeistert von der Wanderung und vielleicht werden Freunde oder Eltern von der Begeisterung des Kindes sogar angesteckt und kommen das nächste mal mit.

Kindheit in Bewegung Newsletter

Du willst kostenfrei interessante Neuigkeiten rund um das Thema "Kindheit in Bewegung" erhalten? Dann trage dich hier ein, du kannst den Newsletter natürlich jederzeit wieder abbestellen:
Der Newsletter-Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung.