Du willst regelmäßig interessante Neuigkeiten von uns zum Thema "Kindheit in Bewegung" erhalten? Dann trage dich hier ein und du erhältst kostenlos 2-4mal monatlich unseren Newsletter den du natürlich jederzeit wieder abbestellen kannst.

Bitte gib eine valide E-Mail Adresse an.
Please check the required field.
Etwas ist schief gegangen. Bitte prüfe Deine eingaben und versuche es erneut.

Die 5 bewährtesten Tipps für entspanntes Wandern mit Kindern

Dein Kind ist noch zu klein zum Wandern? Jetzt ist es noch zu kalt? Oder zu heiß? Du willst lieber warten bis… Gleich im Voraus: Der perfekte Zeitpunkt um mit deinem Kind wandern zu gehen wird nie kommen. Wie du es schaffst, eine Wanderung kindgerecht zu gestalten und wie eure Tour zur unvergesslichen Kindheitserinnerung wird...

Kinder - Wandern

Der perfekte Zeitpunkt um mit deinem Kind wandern zu gehen wird nie kommen. Es gibt immer einen Grund nicht zu gehen. Und während du noch vom Wandern träumst ist dein Kind so alt und selbstständig dass es lieber mit Freunden unterwegs ist statt mit dir zu gehen. Also warte nicht! Der beste Zeitpunkt um mit deinem Kind Wandern zu gehen ist jetzt! Solange du die Tour den Bedürfnissen deines Kindes anpasst, kannst du ohne Probleme gleich losgehen. Überlege dir wie du die Wanderung so gestalten kannst, dass dein Kind sie nicht als langweiliges Pflichtprogramm empfindet sondern als Erlebnistour von der es noch lange erzählen wird. Wenn du die folgenden 5 Tipps umsetzt, dann wird die nächste Wanderung sicher ein unvergesslich schönes Erlebnis für dein Kind.

1. Beziehe dein Kind mit in die Planung ein

Klärt erst einmal die Frage mit wem ihr wandern wollt. Ein Kind allein mit zwei Erwachsenen (die sich ununterbrochen miteinander unterhalten) ist eine denkbar ungünstige Kombination. Wenn dagegen andere Kinder, Freunde (und vielleicht sogar noch ein Hund) mit dabei sind ist das Wandern schon gleich viel interessanter.

Plant genügend Zeit ein. Wenn du dein Tempo den Bedürfnissen deines Kindes anpasst kann es schon mal sein, dass ihr deutlich länger als geplant unterwegs seid weil dein Kind erst einen Schmetterling  beobachten will, dann einen tollen Kletterbaum findet und zwischendurch einfach mal eine längere Pause braucht oder Hunger hat.

2. Plane kleine Etappen und eine abwechslungsreiche Route

Es reicht nicht die Strecke einfach etwas kürzer zu wählen um sie kindgerecht zu machen. Selbst wenn dein Kind leicht 2 Stunden laufen kann wird es ihm langweilig, wenn der gewählte Weg eintönig geradeaus geht, keine Abwechslung bietet und nur das Endziel vor Augen gehalten wird. Für dich mag langes, gleichmäßiges Gehen entspannend und geradezu meditativ sein – für dein Kind ist es langweilig. Kindgerechter sind dagegen kleine Etappen die in überschaubarem Zeitraum zu schaffen sind mit Zwischenzielen wie Aussichtspunkte, Spielplatz, Bach, See, Hütte,… Motivierend sind Sätze wie „Wenn wir am Waldrand ankommen, dann machen wir Picknick.“ oder „In 15 Minuten kommen wir an einen kleinen Bach. Da können wir uns ein Boot schnitzen und es im Bach schwimmen lassen“.  Außerdem sollte die Strecke so abwechslungsreich wie möglich sein werden, so dass es am Wegrand viel zu entdecken gibt: zum Beispiel eine Kuhweide, gefällte Baumstämme, ein Fluss, ein Kletterbaum oder eine Blumenwiese.

3.  Packe richtig

  • Wenn Kinder unterwegs sind haben sie ständig Hunger. Oder ist das nur bei uns so ;-)? Mit Argumenten wie „Wir haben doch gerade erst gefrühstückt“ oder „In 2 Stunden gehen wir Essen“ kommst du nicht weit. Gehe lieber von vornherein davon aus, dass dein Kind unterwegs Hunger kriegt und nimm genug zum Essen mit (Obst, Nüsse und ein paar belegte Brote), auch wenn ihr vor habt am Ziel Essen zu gehen. Sonst riskierst du, dass sich euer Gespräch bald auf „Mama, ich hab Hunger!“  und  „Wir sind ja gleich da!“ begrenzt.
  • Nimm ausreichend Getränke mit.
  • Packe die richtige Kleidung ein und nimm je nach Wetter Sonnenschutz, Mütze und Handschuhe, Regenjacke und eventuell Ersatzkleidung mit

4. Sorge unterwegs für gute Laune

Gerade heute im „Bildschirmzeitalter“ ist es sehr wichtig, Kindern Zeit ohne Ablenkung zu ermöglichen. Wir sind selber mit unseren Kindern sehr oft unterwegs und meistens ohne „Zusatzprogramm“. Trotzdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass es manchmal sehr hilfreich ist zusätzlich ein paar gute Ideen im Hinterkopf zu haben um schwierige Passagen (die letzte Viertelstunde vor dem nächsten Etappenziel etc.) zu überbrücken. Wenn du nicht weißt wie du unterwegs für gute Laune sorgen kannst, dann kannst du dir hier ein paar Ideen holen:

    • Spielt Wander-Bingo: Vereinbart 3 Dinge (zum Beispiel eine Birke, ein Gänseblümchen, ein Schneckenhaus, ein Auto oder einen anderen Wanderer) die ihr gemeinsam sucht. Derjenige der den dritten Begriff findet ruft schnell “Bingo!” und darf bestimmen was in der nächsten Runde gesucht werden soll. Wählt Sachen die innerhalb von 5 Minuten gefunden werden können. Wenn ihr also auf einem einsamen Pfad sein, dann sucht nicht unbedingt nach einem Wanderer mit Schnurrbart und Brille der grüne Schuhe trägt.
    • Überlegt euch (gemeinsam) eine Geschichte die zur Gegend passt. Vielleicht eine Geschichte von einem Waldkobold, oder von Flusspiraten oder von einer Bergfee.
    • Sammelt 10 verschiedene Blumen oder Blätter von 10 verschiedenen Bäumen
    • Sucht am Wegrand nach Dingen in alphabetischer Reihenfolge. Zum Beispiel A wie Ameise, B wie Baum,…
    • Denkt euch zu einer einfachen Melodie (Vogelhochzeit, von den blauen Bergen,…) einen Text aus der zur Wanderung passt (über lustige Ereignisse der Wanderung, über die Etappen, über euer Ziel, über die Mitwanderer,…)
    • Wenn du genügend Vorbereitungszeit hast, kannst du auch die ganze Wanderung unter ein Motto stellen (zum Beispiel „Schatzsuche“). Dazu trägst du auf einer „Schatzkarte“ die einzelnen Stationen ein die „gefunden“ werden müssen. Das motiviert Kinder vor allem in unbekanntem Gebiet vorneweg zu laufen um als Erster an den eingezeichneten Etappenzielen zu sein. Der „Schatz“ am Ende der Wanderung kann etwas zum Essen sein, oder eine Kleinigkeit die von dir in einem unbeobachteten Moment versteckt wird.


5. Und wenn alles nichts hilft und dein Kind doch mal schreit?

Dann hast du zwei Möglichkeiten:

Entweder du redest dir ein dass es doch keine gute Idee war mit deinem Kind Wandern zu gehen und dass es eben doch noch zu klein ist und dann schreist du dein Kind an dass es sich nicht so anstellen soll und sagst genervt dass du nie wieder mit ihm irgendwo hingehst und…

Oder du nimmst es auf den Arm und lässt es fertig weinen ohne viel Worte zu verlieren und trägst es (je nach Alter) ein Stück. Vielleicht darf es ja kurz auf den Schultern sitzen? Oder ihr macht eine kleine Pause, redet nicht mehr über das Wandern sondern über irgendetwas was dein Kind toll findet und macht ihm nach ein paar Minuten das nächste Etappenziel schmackhaft.

Also, wann geht’s los?

Du kannst sicher sein, dass dein Kind seinen Freunden begeistert von eurer Tour erzählt. Viele seiner Freunde waren bestimmt noch nie mit ihren Eltern Wandern. Vielleicht werden Freunde oder Eltern von der Begeisterung deines Kindes sogar angesteckt und wollen bei eurer nächsten Tour auch dabei sein.

likes und Geburtstag (1)

Du willst regelmäßig interessante Neuigkeiten von uns zum Thema "Kindheit in Bewegung" erhalten?

Dann trage dich hier ein und du erhälst kostenlos 2-4mal monatlich unseren Newsletter den du natürlich jederzeit wieder abbestellen kannst.

Bitte gib eine valide E-Mail Adresse an.
Please check the required field.
Etwas ist schief gegangen. Bitte prüfe Deine eingaben und versuche es erneut.