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5 Tipps: So gestaltest du deinen Garten kinderfreundlich

Was macht einen Garten „kinderfreundlich“? Und wie kannst du deinen Garten so gestalten, dass er zum idealen Bewegungsraum für dein Kind wird?

Garten - kinderfreundlich - Tipi

Hast du schon mal nach „kinderfreundlicher Gartengestaltung“ gegoogelt? Da findest du ganz viele Seiten mit (auf den ersten Blick) tollen Fotos von lachenden, frisch gestylten Kindern, perfekt angelegten Gärten, farbenfrohen Spielhäusern und aufwendig gestalteten Spielecken. Alle Fotos bei Sonnenschein versteht sich. Bilder von dreckigen, mit Matsch verschmierten Kindern die vielleicht auch noch Klamotten mit unpassender Farbkombination tragen findest du dagegen selten. Ebenso selten sieht man auf den Fotos naturbelassene Ecken mit wildwachsenden Sträuchern, nicht frisch gemähte Rasenflächen oder irgendwelche Stecken und Hölzer die optisch nicht ins Bild passen. Die Frage ist nur, ob diese perfekten Gärten wirklich kinderfreundlich sind.

 

Kindgerechte Spielecke oder Chaos?

Kinder wollen selber aktiv sein. Was nützt das fertige Plastikspielhaus in das man nur rein und raus gehen kann ohne selber kreativ werden zu können? Viel interessanter ist es sich in ein paar Büschen selber ein Lager bauen zu dürfen. Vielleicht mit einer kleinen Säge und ein paar Brettern oder Tüchern. Klar sieht es für Erwachsene auf den ersten Blick nicht so schön aus wenn überall abgesägte Äste und Restholz herumliegen. Dafür können Kinder selber gestalten und eigene Ideen verwirklichen. Die kindliche Neugier wird geweckt und mit Fantasie verwandelt sich das selbstgebaute Lager je nach Bedarf in ein Märchenschloss, in eine Ritterburg, in ein Piratenschiff oder in eine Zeitmaschine für Dinosaurierforscher.

Ein Garten ist dann am kinderfreundlichsten, wenn er noch nicht fertig angelegt ist.

Wenn man mal von herumliegenden verrosteten Nägeln und anderen wirklichen Gefahrenquellen absieht, ist ein Garten dann am kinderfreundlichsten wenn er noch nicht fertig angelegt ist: Eine große Auswahl an herumliegenden Brettern, Ästen und Steinen die für eigene Zwecke verwendet werden dürfen, Unebenheiten im Gelände die das Rollerfahren zum kleinen Abenteuer machen, ein Matschloch in dem man so lange man will mit einem Stecken herumstochern darf ohne dabei den Rasen kaputt zu machen und die Freiheit im Garten Fußball spielen zu dürfen ohne auf die liebevoll angepflanzten Rosen oder auf das Gemüsebeet Rücksicht nehmen zu müssen.

Lass dein Kind den Garten als Bewegungsraum für sich entdecken

Bewegungsmangel bei Kindern ist heute ein ernst zu nehmendes Problem. Kinder die täglich stundenlang mit anderen Kindern im Garten toben sind eher eine Seltenheit geworden, Computerspiele und Handy füllen die Freizeit. Kein Wunder dass Kinder zunehmend unausgeglichener werden. Ein Grund mehr, den Garten so zu gestalten, dass er möglichst viel zur Bewegung animiert. Eine freie Fläche zum Ballspielen, ein Ast und eine Schnur um sich eine Schaukel zu bauen, ein Brett, das über einen Stein gelegt werden kann und somit zur Wippe wird und ein paar Äste mit denen ein Tipi gebaut wird. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Wenn Kinder den Garten als Erlebniswelt wahrnehmen dürfen, gehen sie auch gerne raus und bewegen sich dabei um ein Vielfaches mehr, als sie es in einem Designergarten mit teuren fertigen Spielsachen je tun würden.

 

Wie wird mein Garten kinderfreundlich?

Oft finden Kinder das Spielen im Garten langweilig. Das liegt aber meistens nur daran, dass viele Gärten nicht kindgerecht angelegt worden sind. Bevor du die Gestaltung deines Gartens planst, frage dich doch mal was du eigentlich willst. Einen aus Gartenarchitekten Sicht perfekten Garten um den dich alle beneiden oder einen kindgerechten Garten in dem dein Kind viele Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen, Entdecken und Gestalten findet? Den Garten für Kinder attraktiv zu machen ist relativ einfach (und auch noch fast kostenlos):

  1. Überlasse einen Teil des Gartens deinem Kind. Es muss ja nicht der ganze Garten sein, aber eben ein Bereich der zum Spielen groß genug ist und in dem (wenn möglich) bereits ein oder zwei Bäume und Sträucher stehen.
  2. Idealerweise ist zwischen dem Kinderbereich und deinem Blumenbeet oder Gemüsegarten ein Stück Wiese, damit der Ball nicht zu oft auf deinem Salat landet. Wenn das nicht geht könnt ihr auch einfach noch ein paar Sträucher zwischen den zwei Bereichen anpflanzen.
  3. Überlasse deinem Kind eine große Auswahl an Materialien (Hölzer, Stecken, Steine usw) und lass dein Kind (mit seinen Freunden) seinen Bereich selber gestalten.
  4. Eine Ladung Sand wäre ideal. Es muss kein fertiger Sandkasten sein. Und als Spielzeug für den Sand eignen sich Eimer, Stecken, Löffel, Becher und (dem Alter der Kinder angepassten, stabile!) Schaufeln.
  5. Schön wäre auch noch ein Wasseranschluss für eine „Matschküche“

So, und jetzt muss sich dein Kind nur noch dreckig machen dürfen, dann hast du die besten Voraussetzungen für eine Kindheit mit viel Bewegung,  Spaß und freiem Spiel geschaffen.

Warum der Kontakt zur Natur für Kinder so wichtig ist erfährst du hier (klicken!) 

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